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Wir halten Euch auf dem Laufenden! Themen Rund um den Flugplatz Oerlinghausen und den Flugverein Gütersloh.


Rückblick auf die Saison 2017

14.10.2017 Gütersloher Segelflieger blicken zurück auf die zurückliegende Flugsaison.

Nun neigt sich die Segelflugsaison langsam dem Ende entgegen. Die Tage sind merklich kürzer geworden, der Teutoburger Wald färbt sich langsam bunt und die letzten Zugvögel brechen auf nach Süden. Auch wenn die letzten Tage uns noch einmal das Gefühl von Sommer gebracht haben, steht der Winter vor der Tür. Für uns Segelflieger bedeutet dies Arbeit, die Flugzeuge und auch Fahrzeuge müssen wieder startklar fürs neue Jahr gemacht werden. Nun stehen wieder Waschen, Polieren und Wachsen auf der Tagesordnung.

Zurückblickend war es eine durchwachsene Flugsaison 2017. Auf den feuchten Frühling folgte ein noch feuchterer Sommer, oft waren gerade die Wochenenden nass. Doch der Saisonendspurt brachte noch einmal tolle Flugtage, wenn auch mit überschaubaren Bedingungen. Doch der Sommer hat uns gelehrt, dass man sich auch mal an den kleinen Dingen erfreuen sollte. Und so schlecht war die Saison ja nun auch wieder nicht, schließlich können wir zweien unserer Flugschüler zu ihren Segelfluglizenzen gratulieren. Zusätzlich gab es noch diverse A, B und C Prüfungen und auch einen neuen Windenfahrer. In der vergangenen Saison können wir ca. 650 Starts mit unseren Vereinsflugzeugen verbuchen, dabei wurden circa 200 Stunden für die Ausbildung neuer Piloten genutzt.

Im Streckensegelflug erreichten wir als Teil der Flugplatzgemeinschaft Oerlinghausen in der Segelflugbundesliga einen stolzen 14. Platz. In der Juniorenwertung (U-25) gelang sogar der 4. Platz.

Nun, wenn die Felder bis mittags im Nebel liegen, beginnt die Winterarbeit, damit dann pünktlich im März wieder in die neue Flugsaison 2018, mit hoffentlich besserem Streckenflugwetter, gestartet werden kann.


Bald heißt es am Segelflugplatz in Oerlinghausen wieder: „Seil straff! Fertig! Frei!“

12.03.2017 Gütersloher Segelflieger stehen in den Startlöchern und können den Saisonbeginn am Flugplatz Oerlinghausen kaum erwarten.

Gütersloh (AK) Die Vorbereitungen für eine neue Segelflugsaison sind fast abgeschlossen. Die Flugzeuge sind gepflegt und die Piloten können es kaum erwarten bald wieder die Landschaft von oben zu genießen. Während letzte Woche feierlich das Richtfest der neuen Segelflughalle am Flugplatz Oerlinghausen gefeiert wurde, arbeiteten die Piloten in der Werkstatt des Flugvereins Gütersloh noch fleißig. Die LS 8 des Vereins wurde gewachst und poliert, damit ab dem 12. März wieder erfolgreich geflogen werden kann. Dann nämlich beginnt die Segelflugsaison am Flugplatz in Oerlinghausen. Doch nicht nur die Flugzeuge müssen gewartet und gepflegt werden, in diesem Winter standen auch größere Umbauarbeiten an der Startwinde des Flugvereins an. Nachdem im letzten Jahr die Seile von schwerem Stahlseil auf deutlich leichteres Kunststoffseil umgerüstet wurden, mussten in diesem Winter noch einige Nachbesserungen vorgenommen werden, sodass in 2017 alles rund läuft. Bevor jedoch am 12. März die Segelflieger wieder starten, findet am 11.März der traditionelle Flugtag der Modelflieger statt. Die gut viermonatige Winterpause nutzten die jungen Flugschüler des Vereins jedoch nicht nur für die so genannte Winterarbeit. Im vereinsübergreifenden Theorieunterricht wurden gemeinsam die theoretischen Kenntnisse in Fächern wie Navigation, Kommunikation, Meteorologie, Technik und Luftrecht erarbeitet und so die Grundlage für die Ausbildung zum Segelflugpiloten gelegt. Ab März heißt es dann wieder: „Seil straff! Fertig! Frei!“, das ist das Startkommando, mit dem die Piloten von der Startwinde in den Himmel geschossen werden. Die Piloten hoffen auf gute Flugbedingungen, damit sie möglichst lange fliegen können. An jedem schönen Wochenende zwischen März und Oktober werden auch wieder Gastflüge für interessierte Besucher angeboten.


Werkstattarbeit im Winter 2016/2017

25.02.2017 Auch in diesem Winter haben wir unsere Flugzeuge gepflegt und kleinere Reparaturen erledigt. Ein ganz besonderer Dank geht hierbei an unseren aktuellen Werkstattleiter. Auch unsere Winde hat dieses Jahr einen umfangreichen Umbau im Rahmen einer Kernsanierung erfahren. Die Umstellung von Stahlseilen auf Kunststoffseile benötigte einige Umrüstungen der Trommeln und wir haben die Gelegenheit genutzt um der Winde einen neuen Anstrich zu verpassen.